Zertifiziertes Darmzentrum

Zweithäufigste Krebserkrankung

In Deutschland erkranken rund 67.000 Menschen jährlich an Darmkrebs. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts in Berlin ist Darmkrebs sowohl bei Frauen als auch bei Männern die zweithäufigste Krebserkrankung. Die gute Nachricht: Darmkrebs ist - wenn er früh genug erkannt und richtig behandelt wird - in 90 % der Fälle heilbar!

Modernste Operations- und Therapieverfahren

Die Diagnose Krebs ist für jeden Betroffenen ein schwerer Schock. Wir möchten Ihnen helfen, Ihre Erkrankung zu verstehen und Ihnen Mut machen. Denn es gibt begründete Hoffnung: Dank fortgeschrittener Operations- und Therapieverfahren können immer mehr PatientInnen, die an Darmkrebs erkrankt sind, erfolgreich behandelt werden.

 

 

Weitere Informationen zu unseren Zertifikaten finden Sie unter der Seite Qualitätsmangement und klininsches Risikomanagement.

Schwerpunkte

In unserem Darmzentrum bieten wir Ihnen ein breites Spektrum an Diagnose- und Therapieverfahren an. Neben der eigentlichen Behandlung der Krebserkrankung halten wir ein reichhaltiges Angebot an unterstützenden Verfahren für Sie bereit.

Sprechstunde/Kontakt

Sollte bei Ihnen eine operative Behandlung erforderlich sein, können Sie sich gerne in einer unserer Spezialsprechstunden telefonisch anmelden. Wir sind stets bemüht, Ihnen zeitnahe Termine anzubieten.

Darmkrebssprechstunde

Darmkrebssprechstunde

Montag: 09.00 – 11.00 Uhr
Donnerstag: 09.00 – 11.30 Uhr

Anmeldung:
Tel. +49 4821 772-2471
 

 

Sprechstunde für Privatversicherte

Sprechstunde für Privatversicherte

Mittwoch: 09.00 – 11.30 Uhr                                         
und nach Vereinbarung

Anmeldung: Tel. +49 4821 772-2401 oder 
Tel. +49 4821 772-2410

Fragen zum Darmkrebszentrum, zur Vorsorge, Therapie und Nachsorge bzgl. Darmkrebs

Fragen zum Darmkrebszentrum, zur Vorsorge, Therapie und Nachsorge bzgl. Darmkrebs

Zentrumskoordination
Ulrike Baade-Heinrich
Tel. +49 4821 772-4209
E-Mail

Pflegeteams

Pflegeteams

Station 14 Telefon
+49 4821 772-1140

Station 15 Telefon
+49 4821 772-1150

Station 17 Telefon
+49 4821 772-1170

Station 18 Telefon
+49 4821 772-1180

Station 19 Telefon
+49 4821 772-1190

Ambulanz

In unserer Ambulanz sind Sie herzlich willkommen.
Im Rahmen des Darmzentrums arbeiten wir eng zusammen mit dem Onkologisch-therapeutischen Kompetenzzentrum (OTK)

Unser Team aus ÄrztInnen, erfahrenen Pflegekräften und Medizinischen Fachangestellten steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Ambulante Untersuchung

Ambulante Untersuchung

Sie finden unsere Ambulanz im 2. Obergeschoss.
Nach erfolgter Untersuchung, Diagnostik, Befundung und Beratung mit Ihnen erhält Ihr/e betreuende/r Arzt/Ärztin einen Brief von uns. Sollte eine weitere Behandlung erforderlich sein, können Sie gleich einen Termin für Ihre stationäre oder ambulante Behandlung mitnehmen.

Hier finden Sie unsere Sprechstunden

Ambulante oder stationäre OP-Vorbereitung

Ambulante oder stationäre OP-Vorbereitung

Erstvorstellung zur Abklärung einer medizinischen Maßnahme in einer der zahlreichen Spezialsprechstunden.
Ambulante Erledigung der OP-Vorbereitung, so dass der Eingriff direkt am Tag der stationären Aufnahme erfolgen kann. Bei erheblichen Begleiterkrankungen oder vor großen Eingriffen, sollte die Vorbereitung stationär vorgenommen werden.

Ambulante Operation

Ambulante Operation

Rufen Sie bitte ein Tag vor der Ambulanten Operation unser Ambulantes Operationszentrum an Tel. +49 4821 772-1580. Diese teilen Ihnen dann mit, wann und wo Sie im Klinikum erscheinen müssten.

Am Aufnahmetag melden Sie sich bitte im Aufnahmeservice im Erdgeschoss. Bringen Sie bitte Ihren aktuellen Medikamentenplan und relevante Vorbefunde mit.

Ambulante Nachbehandlung

Ambulante Nachbehandlung

Termine zur Wundkontrolle oder zum Fadenzug bekommen Sie bei der Entlassung direkt mit.

Bei Problemen oder Beschwerden können Sie sich jederzeit telefonisch an uns wenden.

Studien

ColoPredict Plus 2.0

ColoPredict Plus 2.0

Retro- und prospektive Erfassung der Rolle von MSI und KRAS für die Prognose beim Kolonkarzinom und hochsitzendem Rektumkarzinom im Stadium I + II + III

Es handelt sich um ein nicht-interventionelles, multizentrisches molekulares Register für Patienten mit Kolonkarzinom oder hochsitzendem Rektumkarzinom im Stadium I, II oder III. Die Patienten werden retrospektiv und prospektiv anhand ihrer klinischen und histopathologischen Diagnose eines Kolonkarzinoms oder hochsitzenden Rektumkarzinoms im Stadium I, II oder III durch den behandelnden Arzt eingeschlossen.

Primäres Studienziel ist die Bestimmung der Rolle einer Mikrosatelliteninstabilität (MSI) in Kombination mit einer KRAS-Mutation bei der Prognose von Kolonkarzinomen und hochsitzenden Rektumkarzinomen.

KooperationspartnerInnen

Unsere KooperationspartnerInnen

Unsere KooperationspartnerInnen

Team

Leitung des Darmzentrums

Prof. Dr. med. Michael Neipp

Zentrumskoordination

Ulrike Baade-Heinrich

Chefarztsekretärin

Franziska Borgmann

Study nurse

Janne Rathjens

Chefarzt

Prof. Dr. med. Stephan Hellmig

Leitende Oberärztin der Klinik für Gastroenterologie und Diabetologie

Julia Hirdes-Montigel

Oberärztin der Medizinischen Klinik

Dr. med. Telke Kock

Oberarzt

Dr. med. Evgenij Makuschkin

Wissenswertes

Darmzentrum: Vorsorge, Therapie und Nachsorge − Pfeiler der professionellen Versorgung

Darmzentrum: Vorsorge, Therapie und Nachsorge − Pfeiler der professionellen Versorgung

In Deutschland erkranken jährlich rund 67.000 Menschen an Darmkrebs. Damit ist Darmkrebs bei Männern und Frauen die zweithäufigste Krebserkrankung. Durch eine frühzeitige Erkennung ist Darmkrebs unter der richtigen Behandlung heilbar. Einen zentralen Stellenwert nimmt dabei die Vorsorgespiegelung des Dickdarms ein. Hierdurch können Vorstufen von Darmkrebs entdeckt und im Rahmen der Spiegelung entfernt oder eine rechtzeitige Therapie ermöglicht werden. Das Krankheitsstadium ist danach entscheidend für die Heilung und das Nachsorgeschema.

Unser Darmzentrum

Das Darmzentrum am Klinikum Itzehoe unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Neipp, Chefarztes der Klinik für Allgemein-, Gefäß- und Viszeralchirurgie, versteht sich als ein interdisziplinäres Zentrum, mit dem Ziel einer fachübergreifenden Zusammenarbeit aller ExpertInnen, die an der Diagnostik und Behandlung von Darmkrebs beteiligt sind. Die einzelnen Fachabteilungen unseres Hauses haben sich mit den niedergelassenen ÄrztInnen und weiteren unterstützenden ExpertInnen zum Darmzentrum zusammengeschlossen, um in unserer Region für den PatientInnen eine optimale Behandlung zu erreichen und unnötige Wege und Zeitverzögerungen zu vermeiden. Wir arbeiten als multiprofessionelles Team zusammen und legen interdisziplinär die leitliniengerechten Behandlungsmethoden fest.
Bei aller hochtechnisierter Medizin und Spezialisierung in der Behandlung des Darmkrebses steht der/die PatientIn mit seinen/ihren individuellen Bedürfnissen im Mittelpunkt.
 

Diagnostik: Schwerpunkte / Methoden

  • Darmspiegelung (Koloskopie)
  • Rektoskopie/ Endosonographie
  • Gewebeproben (Biopsie)
  • Ultraschall (Sonographie)
  • Röntgenuntersuchungen
  • Computertomographie (CT)
  • Magnetresonanztomographie (MRT)
  • Genetische Untersuchungen
  • Humangenetische Beratung am Standort

Therapie: Schwerpunkte / Methoden

  • Endoskopische Verfahren
  • Dick- und Enddarm-Operationen –
  • auch minimal invasiv/ roboterassistiert
  • Chemotherapie und zielgerichtete
  • Tumortherapie
  • Strahlentherapie
  • Therapieindividualisierung
  • Supportive Beratung und Betreuung
  • Ernährungsberatung
  • Hospizdienst
  • Palliative Versorgung
  • Physiotherapie
  • Psychoonkologische Betreuung
  • Schmerzdienst
  • Seelsorge
  • Sozialdienstberatung
  • Stomatherapie
  • Selbsthilfegruppen


Wir beantworten gern Ihre Fragen

Tel. +49 4821 772-1181
Tel. +49 4821 772-4209
E-Mail