Aktionen zum Weltfrühgeborenentag im Klinikum Itzehoe / Level 1-Status für 2026 bestätigt

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Dr. Hillebrand an einem Frühchenbett mit Monitor

Anlässlich des Weltfrühgeborenen-Tages lädt die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin des Klinikum Itzehoes ehemalige Frühgeborene mit ihren Familien zu einer besonderen Begegnung ein. Der Vormittag des 17. Novembers steht im Zeichen des Austauschs und der gemeinsamen Anerkennung der langjährigen Zusammenarbeit von Klinikpersonal, Familien und regionaler Versorgung. In der Zeit von 10 bis 12 Uhr finden Beratungen und Spielangebote für die Kleinen statt.

Mit einer weiteren Aktion würdigt das Klinikum Itzehoe diesen Tag: Das Haupthaus wird am Abend im Zeitraum ab 16 Uhr in Lila angestrahlt. Die Farbe Lila symbolisiert in der Neonatologie die Frühgeborenenhilfe: Ruhe, Hoffnung, Würde und Kontinuität der Versorgung. Das sanfte Licht setzt dabei ein sichtbares Zeichen für die Bedeutung der Frühgeborenen- und Neugeborenenmedizin sowie für die Geduld und Stärke der Familien auf ihrem Weg der Entwicklung.

Bereits vor dem Weltfrühgeborenentag konnte sich das Team des Perinatalzentrums über die Bestätigung der engagierten Arbeit freuen: Das Klinikum Itzehoe behält den Level-1-Status für die Frühgeborenenstation und kann damit die umfassende Notfallversorgung rund um die Uhr, hochkomplexe medizinische Betreuung und interdisziplinäre Zusammenarbeit für Frühgeborene unter 1250 g aufrechterhalten. Dies teilten die Landesverbände der Krankenkassen und der Verband der Ersatzkassen e. V. S-H der Krankenhausleitung mit. Damit ist die Versorgung der Region gesichert: Durch qualifiziertes Personal, zertifizierte Abläufe und enge Kooperationen mit dem eigenen Sozialpädiatrischen Zentrum, der eigenen Nachsorgeeinrichtung „Bunter Kreis Westholstein“ sowie niedergelassenen Fachärztinnen und -ärzten wird eine hochwertige Versorgung über die Region hinaus gewährleistet. 

Von dem Perintalzentrum profitieren nicht nur die Frühgeborenen. Auch die Frauen, deren Schwangerschaft und Geburt mit gewissen Risiken verbunden sind, erhalten eine besondere Versorgung. Das Klinikum Itzehoe verfügt über eine extra Ausstattung und spezialisierte Teams zur Betreuung von Risikoschwangerschaften.

Dr. Georg Hillebrand, Chefarzt der Klinik betont: „Wir arbeiten kontinuierlich daran, die besten Bedingungen für Frühgeborene und ihre Familien zu schaffen – heute und in Zukunft. Der Weltfrühgeborenentag erinnert uns daran, wie viel Kraft in unseren Familien steckt und wie wichtig es ist, dass wir als Team exzellent versorgen und begleiten – vom ersten Atemzug bis zur weiteren Entwicklung.“ Auch Krankenhausdirektorin Hannah Maria Werner freut sich über die Fortführung: „Wir sind sehr dankbar für das unglaubliche Engagement unseres Teams. Die Bestätigung des Level-1-Status ist eine Bestätigung unserer gemeinsamen Anstrengungen, somit ist die sichere Betreuung unserer Kleinsten regional und überregional garantiert.“